Die Ergebnisse 2018

Standard

Statements der Jugendbegegnung  

„Menschenrechte sind für mich sehr wichtig. Jeder einzelne in unserer Gesellschaft hat meiner Meinung nach ein Recht auf sie. Leider wird es nicht überall auf der Welt berücksichtig, dass jeder ein Recht auf Freiheit und Unversehrtheit hat. Es macht mich sehr betroffen zu sehen, wie zum Beispiel Frauen in anderen Ländern behandelt werden. Die meisten Menschen in Deutschland kennen ihre Menschenrechte oder sind sich zu mindestens unterbewusst darüber klar, dass es diese Regeln gibt. Schon früh, in Kitas und  Schulen lernen Kinder sich an wenige wichtige Regeln zu halten, denn unser Gesetz beschützt unser Leben und sorgt für ein friedlichen Miteinander. Das ist leider nicht überall so.“

Veronika Beier   

Veronika Beier (Jugendbegegnung 2018)

„Krieg und Frieden gibt es im Großen und Kleinen. Es besteht zwischen Ländern, innerhalb eines Landes, zwischen Freunden und innerhalb der Familie. Am schlimmsten finde ich glaube, wenn Menschen des eigenes Landes gegeneinander Krieg führen, ein sogenannter Bürgerkrieg. Wenn das Wir-Gefühl einer Nation zerbricht. Krieg kommt meistens zustande, wenn Machverhältnisse neu vergeben werden  sollen. Aber es gibt immer einen Bösen, eine Masse die unzufrieden ist. Unzufrieden, allein darin steckt schon das Wort Unfrieden. Jeder, der Krieg und Hass schonmal erlebt hat, weiß wie wichtig Frieden ist.“  

Patrick Saur

Ahmad Hassan (links) und Patrick Saur (rechts) im Moviepark (Jugendbegegnung 2018)

„Ich liebe meine Familie. Ich liebe meine Heimat und das Land, indem ich geboren bin. Die Liebe, die ich zu  meinen Eltern habe, ist eine andere wie in einer Beziehung. Liebe ist auf jeden Fall das schönste und wichtigste auf der Welt. Sie führt dazu nicht nur an sich, sondern genauso doll an einen anderen Menschen zu denken.“

Irynka Ivasyk

Ahmad Hassan (links) und Irynka Ivasyk (rechts) beim Abschied in Gudensberg (Jugendbegegnung 2018)

„Freiheit ist ein komisches Menschenrecht. Man muss sich an Gesetze und Regeln halten, ist man dann überhaupt frei ? Aber ich glaube ich weiß, was damit gemeint ist. Gesetze und Regeln sollen ja nicht die eigene Freiheit beschränken, sie beschützen mich, damit mir keiner und ich niemandem die Freiheit nehmen kann.

Es macht mich traurig, dass nicht alle Menschen in meiner Heimat frei  entscheiden können, zu welchem Land sie gehören.“

Nastyuha Senish

Nastyuha Senish (Mitte) mit ihren deutsch-ukrainischen Freunden im Naturkundemuseum in Kassel. (Jugendbegegnung 2018)