Das Projekt 2016

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DIE JUGENDBEGEGNUNG 2016 – RÜCKBLICK

Die Stadt Gudensberg lud vom 16. – 31. Juli 2016 insgesamt 27 Jugendliche aus der Altersgruppe von 12 – 16 Jahren und ihre Betreuer aus der befreundeten ukrainischen Stadt Schtschyrez zu einer Jugendbegegnung ein, die in Braunlage und Gudensberg stattfand.

Sowohl in Braunlage wie auch in Gudensberg trafen die ukrainischen Jugendlichen auf deutsche Jugendliche. Sie hatten viel Raum, um sich gegenseitig kennen zu lernen, gemeinsam zu lernen, die Region zu erkundigen und die Freizeit zu gestalten.

Die erste Woche im Heim Braunlage des Erholungswerkes von Post, Telekom und Postbank wurde genutzt, um die ukrainischen Gäste in Vorträgen und Exkursionen durch Gudensberger Referenten mit politischen und sozialen Grundlagen der deutschen Gesellschaft vertraut zu machen. Da die ukrainischen Jugendlichen aufgrund der schwierigen politischen und wirtschaftlichen Situation zu Hause kaum Gelegenheit zu einem Urlaub haben, wurde in einem Freizeitprogramm die Harz-Region erkundet.


In der zweiten Woche waren die Jugendlichen in Gudensberg zu Gast. Ukrainische und deutsche Jugendliche arbeiteten in gemeinsamen Workshops an Themen, die sie bewegten, und die sich um die Zukunft im gemeinsamen Europa und um die Frage drehten, wie wir in Frieden leben können. Dabei beschäftigten sich die Jugendlichen mit den neuen elektronischen Medien, erstellten Fotos, Texte und Videos und führten Aktionen in der Stadt durch. Ergänzend gab es Begegnungen mit örtlichen Vereinen, bei denen gemeinsam Sport getrieben wurde und bei denen sich die Vereine vorstellten. Bei einer historische
n Exkursion wurde die regionale NS-Gedenkstätte in Guxhagen- Breitenau besucht.

In beiden Wochen wurden die ukrainischen und deutschen Jugendlichen durch Mitglieder der Gudensberger Jugendfeuerwehren sowie durch in der kommunalen Jugendpflege engagierte Jugendliche betreut. Durch die gemeinsam gestaltete Zeit lernten sich die Jugendlichen kennen, erfuhren vieles über die (unterschiedlichen) Lebensverhältnisse. Es bildete sich ein größeres Verständnis für die jeweilige Lebenslage. Durch die intensiven Kontakte entstanden Freundschaften, die weitergepflegt und durch einen geplanten Gegenbesuch in 2017 vertieft werden sollen.

 

Das Medienprojekt in Gudensberg – Ein Rückblick

20 ukrainische Jugendliche, 19 deutsche Jugendliche und 1 syrischer Jugendlicher trafen sich 2016 in Gudensberg. Sie sprachen nicht dieselbe Sprache und es gab nur wenige Übersetzer.

Ihr Auftrag: Sich gemeinsam auseinander setzen zum Thema „Gewaltfreie Gesellschaften“.

Ein Medienprojekt, indem es vor allem darum ging eine gemeinsame Kommunikation zu finden, sich kennen und voneinander zu lernen. Wenn es die schriftliche Sprache nicht ist, so wurde es im Laufe der Woche immer einfacher – mit Händen, Füßen, Pantomime, Tanz, Spiel, Fotogeschichten und ersten Wörtern in der anderen Sprache.

Die Teams wurden in Farben eingeteilt. Ihre Ergebnisse können Sie sich auf dieser Seite anschauen.

Medien

Montag: Jugend und soziale Medien

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Erste Spiele brechen das Eis.

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Soziale Medien verbinden die Welt, aber dennoch gibt es Unterschiede in der Nutzung. Wir haben uns in Diagrammen aufgestellt, um zu zeigen, welche Medien von den TeilnehmerInnen genutzt werden von täglich (links) bis nie (rechts): facebook, whatsapp, Instagram, twitter, handschriftliche Briefe, contacti,….

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Dienstag: Geschichten entwickeln, mit Medien arbeiten

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Jetzt wird’s abstrakt: Jede Gruppe entwickelt drei Schlagwörter auf Fragen:

  1. Probleme, Ursachen: Was steht einer gewaltfreien Gesellschaft entgegen?
  2. Wie wäre eine gewaltfreie Gesellschaft?
  3. Strategie: Wie kommen wir dahin?

Mit der Strategie und fünf Wörtern von Montag entwickeln die Gruppen Geschichten als Foto-Stories. Sie handeln von Vergebung, Ausgrenzung, Gemeinschaft, Ratlosigkeit und dem Finden von Lösungen indem man in die Welt hinaus geht.

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