Donnerstag: Das Leben in Schtschyrez und Arbeit am Medienprojekt

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Der Donnerstag war ein Tag, wo die Menschen von Schtschyrez im Mittelpunkt standen. Es ging darum, den Bewohnern zu zeigen, warum ein solcher Jugendaustausch statt findet und über was sich die Jungen und Mädchen in den letzten Tagen Gedanken gemacht haben.

Die Kleingruppen Rosa, Blau, Grün und Gelb entwickelten ein Konzept für eine friedliche Gesellschaft und formten aus den zusammen getragenen „Werten“ symbolisch ein Zeichen, dass für sie ihre Idee von einer friedlichen Gesellschaft öffentlich verdeutlicht.

Die Jugendlichen lernten den Arbeitsalltag der Menschen in der Glasbläserei von Schtschyrez kennen und durften selber probieren eine Vase herzustellen.

Jeden Sonntag treffen sich Jung und Alt auf dem neuen Kleinfußballfeld neben der Schule von Schtschyrez für ein kleines Fußballturnier. Diesmal machten sie eine Ausnahme und veranstalteten ihr Fußballturnier zusammen mit den deutschen Jugendlichen am Donnerstag.

„Es gab keine Verlierer unter uns, wir hatten viel Spaß zusammen“, so drückte es Team Gelb aus.

Auch Bürgermeister Oleg Vasylyshyn lies es sich nicht nehmen, selbst auf dem Platz zu stehen. Hier zusammen mit Veronika Beier und Lena Nix.

„Die spontanen Dinge, sind oft die Schönsten“, sagt Veronika Beier lachend.

Nach dem Abendessen wurden die deutschen Jugendlichen spontan von einer Gruppe älterer Frauen aus Schtschyrez aufgefordert mit ihnen zusammen zu singen und zu tanzen.

„Daraus entwickelte sich einer der schönsten Abende der gesamten Jugendbegegnung. Die Gastfreundlichkeit und Offenheit der Menschen ist hier, anders als in Deutschland, selbstverständlich“, erzählt Oliver Sohl.

Tigran, einer der deutschen Teilnehmer, spielte für uns am Ende noch „River flows in Your“ und „Kiss the rain“ und rührte damit einige zu Tränen.

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