Dienstag: Raus aufs Land und hoch hinauf in die Karpaten

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Mit Wanderschuhen und Regenjacke im Gepäck machten sich die Jugendlichen auf in die Karpaten. Aber vorher stand noch eine 4 stündige Busfahrt bevor, bei der die Ukrainer wieder einmal unter Beweis stellten, das sie gute Sänger und Sängerinnen sind:

„Die Ukrainer werden nie müde, wenn es um das Singen und Tanzen geht.
Wir sind dann etwas beschämt, weil wir nicht über das Repertoire an Volkslieder verfügen, das für die Ukrainer selbstverständlich ist. Manchmal musste daher schon das ein oder andere Kirmeslied zur Not hinhalten“, so die Teilnehmerin Veronika Beier.

Ein Landausflug auf steinigen Pfaden: Der Besuch der mitteleuropäischen Hochgebirgskette der Karpaten zeigte den Jugendlichen, wie die Menschen abseits der großen Städte heut zu Tage leben.

„Es gibt dort neben der großartigen Natur viele kleine Dörfer ohne zentrale Wasserversorgung. Jede Familie betreibt einen eigenen Ziehbrunnen und baut ihr Gemüse zur Selbstversorgung an“, so beschreibt der Teilnehmer Max Fröhlich seine Eindrücke vom Leben der Menschen auf dem Land.

 

Auf der Rückfahrt verdeutlichte uns Kalyna Hychka, Stellvertreterin der Kreisverwaltung, in einer emotionalen Ansprache, wie stark die Ukrainer als Nation sind und wie sehr sie sich mit ihrem Land verbunden fühlen. Sie überreichte uns am Ende die Fahne der Ukraine.

„Die erste Begegnung ist immer die wichtigste im Leben. Diese Begegnung soll unsere beiden Länder näher zusammen führen“, so Kalyna Hychka.

 

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